1993-2018

SAP Concur feiert 25 Jahre digitale Innovation


Cloud, Mobile, Plattformökonomie: Seit seiner Gründung war SAP Concur immer wieder Vorreiter bei den großen Digital-Trends unserer Zeit. In 25 Jahren entwickelte sich das einstige Start-up zum weltweit führenden Anbieter von integrierten Lösungen für Geschäftsreise-, Reisekosten- und Rechnungsmanagement.

 
 
 
 
 

1993

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Das muss doch  einfacher gehen!

– Steve Singh, Co-Gründer SAP Concur

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Bergeweise Papierbelege. Zeitraubende Spesenabrechnungen. Geht das nicht auch einfacher? Anfang der 90er Jahre geht Steve Singh exakt dieser Gedanke durch den Kopf – es ist die Geburtsstunde von Concur. Gemeinsam mit seinem Bruder Rajeev und Freund Mike Hilton gründet Steve Singh das Unternehmen im August 1993 unter dem Namen Moorea Software. 

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Das Papier muss weg!

Taschen voller Belege und Quittungen, zeit- und nervenaufreibende Reisekostenabrechnungen: Das wollen die Concur-Gründer endlich ändern.

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Gründer-Trio

In den späten 80er Jahren lernen sich Steve Singh und Mike Hilton bei Apple kennen, wo sie damals arbeiten. Später stößt noch Steves Bruder Rajeev dazu.

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Apartment statt Garage

Typisch Start-up: Vor dem ersten eigenen Büro arbeiten die Gründer aus der gemeinsamen Wohnung heraus an ihrem jungen Unternehmen. 

Schlaflos in Seattle...

 

...ist 1993 nicht nur der Titel eines populären Films mit Tom Hanks und Meg Ryan, sondern auch Programm für das Start-up-Trio. In einem Vorort von Seattle arbeiten sie in einer kleinen Wohnung nächtelang an ihrer Vision: Das Leben von Geschäftsreisenden einfacher machen – mit Reisekostenabrechnungen, die sich von selbst schreiben.

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1994

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1994 ändert das Unternehmen seinen Namen in Portable Software. Und die drei Gründer geben Vollgas: Nur ein Jahr nach Start erscheint mit QuickXpense für Windows 95 das erste Produkt. Bahnbrechend: Schon damals ermöglicht das Programm die automatische Erstellung von Reisekostenabrechnungen auf Basis von heruntergeladenen Kreditkartenrechnungen. Mit QuickXpense trifft das junge Unternehmen den Nerv der Geschäftsreisenden, denn es gibt kein vergleichbares Produkt am Markt.

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Print-Anzeige von 1994 für QuickXpense, die erste Anwendung von Concur, das damals noch unter "Portable Software" firmierte. Sie erschien vor allem in Bord-Magazinen großer Airlines und erhielt so viel Aufmerksamkeit von Geschäftsreisenden.

Print-Anzeige von 1994 für QuickXpense, die erste Anwendung von Concur, das damals noch unter "Portable Software" firmierte. Sie erschien vor allem in Bord-Magazinen großer Airlines und erhielt so viel Aufmerksamkeit von Geschäftsreisenden.

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Floppy statt Cloud

 

In den frühen 90ern ist die Diskette noch lange das zentrale Trägermedium – auch für QuickXpense, der ersten Anwendung von Concur.

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Ladenregal statt
App Store

Vertrieben wird QuickXpense in physischen Karton-Boxen über Elektronikläden wie CompUSA oder Egghead Software. Software as a Service (SaaS) über die Cloud ist damals kaum vorstellbar. Doch genau hier sollte Concur bereits kurze Zeit später als Pionier voranschreiten...

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1995

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Chicago Tribune, New York Times, Wall Street Journal und zahlreiche andere Medien berichten über QuickXpense. Rückblickend sagt Rajeev Singh, einer der Co-Gründer von Concur: "Wir waren sehr glücklich, denn unsere Kunden liebten das Programm. Das führte zu zahlreichen positiven Artikeln in der Presse. Die Zeitungsberichte brachten unser Geschäft so richtig in Gang."

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Für all jene, die davon überzeugt sind, dass das Erstellen von Spesenabrechnungen eine Form der psychischen Folter ist, die von teuflischen Buchhaltern entwickelt wurde, gibt es Hoffnung. Dieses Programm entfernt auf einzigartige Weise die Langeweile und den Schmerz aus dem Prozess.
— QuickXpense-Bericht in der Chicago Tribune (19. Februar 1995)
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1997

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Das Jahr, in dem Concur abhebt: Die browserbasierte Version von QuickXpense erscheint. Zudem fokussiert der Vertrieb fortan auf Unternehmenskunden statt auf Endanwender – mit Erfolg: Die große Handelskette JC Penney's und US Sprint werden die ersten Großkunden von Concur. Außerdem expandiert Concur über den großen Teich: In London eröffnet das erste Büro außerhalb Nordamerikas.

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Browser statt
Floppy

Mit XMS erscheint 1997 eine browserbasierte Version von QuickXpense. Kunden können sie auf internen Servern installieren. Zwar kommt die Software damit noch nicht aus der Cloud. Doch es werden wichtige Grundlagen für diesen Schritt geschaffen, der schon bald folgen sollte.

Concur wächst rasant

Die browserbasierte Version von QuickXpense findet großen Anklang: In nur zwei Jahren gelingt es, den Umsatz fast zu verfünffachen.
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Europe Calling

Das Büro in London ist der Auftakt für die internationale Expansion von Concur: In Tschechien, Frankreich, Deutschland, Italien, Schweden, Großbritannien und den Niederlanden kümmern sich Mitarbeiter fortan vor Ort um Vertrieb, Marketing, Support sowie Forschung und Entwicklung.

 
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1998

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Concur geht
an die Börse

Am 16. Dezember 1998 geht Concur an die Börse und startet mit 12,50 US-Dollar pro Aktie. Mit nur 231 Mitarbeitern und lediglich fünf Jahre nach Gründung wird Concur damals bereits mit rund 206 Millionen US-Dollar bewertet. Die Aktie bleibt – unterbrochen von der Dotcom-Krise 2001 – eine Erfolgsgeschichte: Kurz vor der Übernahme durch die SAP AG (im Jahr 2014) liegt der Aktienkurs bei 128,78 US-Dollar. Wer beim Börsengang dabei war, hat seinen ursprünglichen Einsatz mehr als verzehnfacht.

 
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Neuer Name: Aus Portable Software wird Concur

 
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Der Börsengang ist zugleich die Geburtsstunde des Unternehmensnamens Concur. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen concurrere ("zusammenlaufen") und verweist damit schon damals auf die Idee einer umfassenden, integrierten Lösung.

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1999

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Ab in die Cloud:
Concur als
Software as a Service (SaaS)-Pionier

Mit Concur eWorkplace startet 1999 das erste Cloud-Angebot. Kunden müssen das Anwendungspaket nicht mehr auf ihren eigenen Servern installieren, sondern können es bequem über den Internet-Browser nutzen – und sparen sich so die Kosten für IT-Infrastruktur.

Was heute wie eine Selbstverständlichkeit klingt, ist  damals geradezu revolutionär und mit hohem unternehmerischen Wagemut verbunden. Zahlreiche Analysten und Marktbeobachter zweifeln an der neuen Strategie. Und auch die Gründer sind sich des Risikos bewusst. Im Geschäftsbericht schreiben sie "Unsere Bemühungen, Produkte über ein webbasiertes Abomodell zu vertreiben, können scheitern. (...) Dieses Modell ist unerprobt und weicht signifikant von traditionellen Vertriebsmodellen ab (...)." Doch der Mut zahlt sich aus: Concur entwickelt sich zum Wegbereiter für Cloud-Technologie.

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Wir befreien unsere Kunden von der Last, ihre eigene IT-Infrastruktur betreiben zu müssen.
— Steve Singh, Co-Gründer von SAP Concur, 1999
 
 
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2001

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Als Folge des New Economy Crashs sinkt die Concur Aktie auf 31 Cent. Trotz der schwierigen Lage bleibt Concur seiner Linie treu und verabschiedet sich nun vollständig vom On-Premises-Vertriebsmodell: Alle Anwendungen werden fortan als webbasiertes Abomodell (Software as a Service, SaaS) angeboten.

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2006

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Travel meets Expense

Mit der Übernahme von Outtask Inc., dem Anbieter der Booking-Software Cliqbook, schafft sich Concur neben dem Abrechnungsprodukt Expense mit dem Buchungstool Travel ein zweites Standbein – und kommt dem Ziel einer End-to-End-Lösung für Geschäftsreisen einen entscheidenden Schritt näher.

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Unternehmerischer Mut, der belohnt wird

Mit der Idee eines integrierten Travel & Expense-Angebots ist Concur seiner Zeit voraus. Die Skeptiker werden nicht müde, die möglichen Risiken zu betonen. "Das wird nicht klappen", schallt es aus der gesamten Branche.

Doch es funktioniert, und der Erfolg übertrifft alle Erwartungen. Heute schätzen tausende Kunden weltweit die enormen Vorteile einer integrierten End-to-End-Lösung. 

Das Buchen von Geschäftsreisen und das Management von Reisekosten – es ist unbestreitbar, dass diese beiden Geschäftsprozesse Hand in Hand gehen.
— Steve Singh, Co-Gründer von SAP Concur, 2006
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2009

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Die mobile Revolution der Geschäftsreise

2007 erscheint das erste iPhone – und revolutioniert die Art und Weise, wie Menschen mobil telefonieren, im Internet surfen und Fotos machen. 2008 folgt der App Store. Er bietet Entwicklern eine bahnbrechende Lösung, ihre Software zu vertreiben und Endverbrauchern Apps anzubieten. Früh erkennt Concur das Potenzial für Geschäftsreisende und veröffentlicht Anfang 2009 seine erste eigene Mobile App.

Von unterwegs buchen, ein Taxi bestellen oder Reisekosten abrechnen: Was heute Normalität ist, ist 2009 brandneu. Wieder prägt Concur in seiner Branche einen der wichtigsten Digital-Trends der letzten Jahre.

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Geschäftsreisende sind per Definition mobil. Bis dato konnten wir unsere Zielgruppe unterwegs jedoch nicht unterstützen. Heute können wir das.
— Rajeev Singh, Co-Gründer SAP Concur
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2011

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TripIt wird Teil
von Concur

Die wachsende Bedeutung mobiler Endgeräte zeigt sich auch in der Akquisition von TripIt, einer App für mobile Reisepläne. Nutzer der App können Buchungsbestätigungen per Mail an die App weiterleiten, die daraus vollautomatisch Reisepläne erstellt.

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2013

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Concurs Wandel zur weltweit führenden Geschäftsreise-Plattform 

2013 startet das Concur App Center. Es bietet Zugriff auf heute über 180 Partner-Integrationen – von Airbnb, Uber bis hin zu Booking.com, Marriot und EY. Das florierende Ökosystem zeigt, dass der Wandel von einem klassischen Software-Anbieter hin zu einer digitalen Plattform gelingen kann – und weshalb Concur wenig später zur teuersten SAP-Akquisition aller Zeiten werden sollte.

In der digitalen Ära verändern sich die Ansprüche der Geschäftsreisenden immer dynamischer, werden vielfältiger und individueller. Dem zu genügen schafft kein Anbieter allein. Es braucht einen Verbund mit starken Partnern. Und genau deshalb ist der Plattform-Ansatz auch für die Kunden von Concur so wertvoll. Über das App Center kann jeder Kunde seine Daten sicher und intelligent für Apps von Drittanbietern nutzen. Von Flug- und Hotelanbietern bis hin zur Buchung von Mietwagen, Zügen sowie das Management von Compliance, Spesen und Risiken.

 
 
12 von heute über 180 Partner-Integrationen, die Kunden von SAP Concur über das App Center nutzen können.

12 von heute über 180 Partner-Integrationen, die Kunden von SAP Concur über das App Center nutzen können.

 
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2014

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Concur wird Teil der SAP-Familie

Ende 2014 wird Concur vom Marktführer für Unternehmenssoftware, SAP, übernommen. Dabei handelt es sich mit ca. 6,5 Milliarden Euro um die bis heute teuerste Akquisition in der Geschichte der SAP.

Es ist zugleich der Beginn einer tiefgreifenden Zusammenarbeit für Innovationen. Neben der nahtlosen Anbindung an SAP ERP-Systeme zeigt sich das in jüngerer Zeit in der Entwicklung neuer Funktionalitäten, die auf der SAP Leonardo-Technologie aufbauen.

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2018

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Rebranding:
Aus Concur wird SAP Concur

Rund drei Jahre nach der Übernahme durch SAP drückt sich die vertiefte Integration beider Unternehmen nun auch im Namen aus – aus Concur wird SAP Concur.

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Danke für 25 Jahre

Seit 25 Jahren gestaltet SAP Concur die Zukunft des Ausgabenmanagements und ist heute der weltweit führende Anbieter für integriertes Geschäftsreise-, Reisekosten- und Rechnungsmanagement. Im Verlauf der Zeit hat sich SAP Concur immer wieder neu erfunden und spielte eine entscheidende Rolle bei großen Trends wie Cloud, Mobile und Plattformökonomie. Wagemut und Innovationskraft sind tief in der Kultur des Unternehmens verankert. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden auch weiterhin die Zukunft des Geschäftsreise-, Reisekosten- und Rechnungsmanagements gestalten. Auf die nächsten 25 Jahre!

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